Kurzüberblick
Die Ausbildung Fleischer:in gehört zu den Lebensmittelhandwerken. Auszubildende lernen, Fleisch zu zerlegen, Wurstwaren herzustellen und Fleischprodukte zu verarbeiten. Ein typischer Arbeitstag kann zum Beispiel darin bestehen, Fleisch zu zerlegen, Wurst herzustellen oder Fleischwaren für den Verkauf vorzubereiten.
- Typische Tätigkeiten: Fleisch zerlegen, Wurst herstellen, Fleisch verarbeiten, Waren verkaufen, Hygienevorschriften einhalten
- Dauer: meist 3 Jahre
- Abschluss: Gesellenprüfung als Fleischer:in (HWK)
- Zukunftsperspektiven: Tätigkeiten in Metzgereien, Lebensmittelproduktion oder im Verkauf
Die Ausbildung verbindet handwerkliche Lebensmittelverarbeitung mit Verkauf und Kundenberatung.
Was lernst Du in der Ausbildung?
Während der Ausbildung lernen angehende Fleischer:innen, wie Fleisch fachgerecht zerlegt und verarbeitet wird. Ein typischer Arbeitsauftrag kann zum Beispiel darin bestehen, ein Rind oder Schwein in einzelne Fleischteile zu zerlegen oder Wurstwaren herzustellen.
Im Betrieb arbeiten Auszubildende mit Messern, Fleischereimaschinen, Wurstfüllmaschinen, Kuttern und Räucheranlagen. Sie lernen, Fleisch zu verarbeiten, Produkte herzustellen und Hygienevorschriften einzuhalten.
Typische Lerninhalte sind zum Beispiel:
- Fleisch zerlegen und zuschneiden
- Wurst- und Fleischprodukte herstellen
- Fleischwaren vorbereiten und verkaufen
Auch Themen wie Lebensmittelhygiene, Gewürze, Rezepturen und Lebensmittelkontrolle gehören zur Ausbildung.
Die Ausbildung vermittelt damit praktische Fähigkeiten im Lebensmittelhandwerk.
Wo arbeitest Du später?
Nach der Ausbildung arbeiten Fleischer:innen in verschiedenen Bereichen der Lebensmittelverarbeitung.
Typische Arbeitgeber sind zum Beispiel:
- Metzgereien
- Fleischereibetriebe
- Lebensmittelhersteller
- Supermärkte mit Frischetheke
Typische Einsatzbereiche sind:
- Fleischverarbeitung: Zerlegen und Verarbeiten von Fleisch
- Wurstherstellung: Produktion von Wurstwaren
- Verkauf: Beratung und Verkauf von Fleischprodukten
- Produktion: Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren in Betrieben
Der Arbeitsalltag findet in Metzgereien, Produktionsräumen oder im Verkaufsbereich statt.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung Fleischer:in ist eine duale Ausbildung im Handwerk und findet im Betrieb und in der Berufsschule statt.
Im Betrieb lernen Auszubildende die praktische Fleischverarbeitung. In der Berufsschule werden theoretische Grundlagen vermittelt, zum Beispiel Lebensmittelkunde, Hygiene und Verkauf.
Typischer Ablauf:
- Ausbildungsdauer: meist 3 Jahre
- Praxis: Fleischverarbeitung, Wurstherstellung, Verkauf
- Theorie: Lebensmittelkunde, Hygiene, Verkauf
Am Ende der Ausbildung steht die Gesellenprüfung im Fleischerhandwerk.
Welche Voraussetzungen solltest Du mitbringen?
Für die Ausbildung ist kein bestimmter Schulabschluss gesetzlich vorgeschrieben. Viele Betriebe erwarten jedoch einen Hauptschulabschluss.
Hilfreiche Interessen und Fähigkeiten sind zum Beispiel:
- Interesse an Lebensmitteln und handwerklicher Arbeit
- sorgfältiges Arbeiten bei Lebensmitteln
- hygienisches Arbeiten
Auch Teamarbeit und Kundenkontakt gehören zum Beruf.
Was verdienst Du währenddessen und danach?
Während der Ausbildung erhalten Auszubildende eine monatliche Ausbildungsvergütung.
Typische Ausbildungsvergütung (brutto):
-
- Ausbildungsjahr: etwa 750 – 900 €
- Ausbildungsjahr: etwa 850 – 1.000 €
- Ausbildungsjahr: etwa 950 – 1.100 €
Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt häufig zwischen etwa 2.300 und 2.800 € brutto pro Monat, abhängig von Betrieb und Region.
Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Nach der Ausbildung bestehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten:
- Fleischermeister:in
- Weiterbildung im Bereich Lebensmitteltechnik
- Spezialisierung in Wurstherstellung oder Verkauf
Mit Berufserfahrung können Fachkräfte auch eine Metzgerei leiten oder einen eigenen Betrieb führen.
Warum ist dieser Weg zukunftssicher?
Lebensmittel werden immer benötigt. Fleisch- und Wurstwaren werden in Metzgereien, Supermärkten und Lebensmittelbetrieben hergestellt und verkauft.
Gleichzeitig entwickeln sich Lebensmittelproduktion, Hygienevorschriften und Produktionsanlagen weiter.
Fachkräfte im Lebensmittelhandwerk werden deshalb weiterhin benötigt.
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