Duales Studium Angewandte Informatik (B.Sc./B.Eng.)

Kurze Definition

Das duale Studium Angewandte Informatik (Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering) verbindet ein Informatikstudium mit praktischer Arbeit in einem Unternehmen. Studierende entwickeln Software, analysieren IT-Systeme und arbeiten an digitalen Anwendungen für Unternehmen. Theoriephasen an der Hochschule wechseln sich mit Praxisphasen im Unternehmen ab.

Kurzüberblick

Das duale Studium vermittelt Kenntnisse über Programmierung, Softwareentwicklung und IT-Systeme. Studierende lernen, digitale Anwendungen zu entwickeln, Daten zu verarbeiten und IT-Projekte umzusetzen. Gleichzeitig sammeln sie praktische Erfahrung in IT-Abteilungen oder Softwareprojekten.

  • Typische Tätigkeiten: Software entwickeln, Anwendungen programmieren, Datenbanken betreuen, IT-Systeme analysieren, Softwareprojekte unterstützen
  • Dauer: meist 6–7 Semester
  • Abschluss: Bachelor of Science (B. Sc.) oder Bachelor of Engineering (B. Eng.)
  • Zukunftsperspektiven: Tätigkeiten in Softwareentwicklung, IT-Projektmanagement oder IT-Systementwicklung

Das duale Studium verbindet Informatik-Theorie mit praktischer Erfahrung in der Entwicklung digitaler Systeme.

Was lernst Du im Studium?

Im Studium der Angewandten Informatik lernen Studierende, wie Software und IT-Systeme entwickelt und eingesetzt werden. Ein typisches Praxisprojekt kann zum Beispiel darin bestehen, eine Webanwendung zu programmieren, eine Datenbank zu entwickeln oder eine Softwarelösung für interne Unternehmensprozesse zu erstellen.

Während der Praxisphasen im Unternehmen arbeiten Studierende häufig mit Programmiersprachen, Entwicklungsumgebungen und Datenbanksystemen. Sie unterstützen Teams bei Softwareprojekten oder bei der Weiterentwicklung bestehender Anwendungen.

Typische Lerninhalte im Studium und im Unternehmen sind zum Beispiel:

  • Software mit Programmiersprachen entwickeln
  • Datenbanken planen und Anwendungen mit Daten verknüpfen
  • IT-Systeme analysieren und technische Lösungen entwickeln

Auch Themen wie Softwarearchitektur, IT-Sicherheit oder Systementwicklung gehören häufig zum Studium.

Das duale Studium vermittelt damit praktische Kenntnisse über Entwicklung und Einsatz moderner Softwarelösungen.

Wo arbeitest Du später?

Nach dem dualen Studium arbeiten Absolvent:innen in vielen Bereichen der IT-Branche oder in IT-Abteilungen von Unternehmen.

Typische Arbeitgeber sind zum Beispiel:

  • Softwareunternehmen
  • IT-Dienstleistungsunternehmen
  • Industrieunternehmen mit eigener IT-Abteilung
  • Unternehmen aus Handel, Logistik oder Finanzwirtschaft

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Softwareentwicklung: Entwicklung von Anwendungen und Systemen
  • Webentwicklung: Entwicklung von Webplattformen oder Online-Services
  • IT-Systementwicklung: Planung und Weiterentwicklung von IT-Systemen
  • IT-Projektarbeit: Mitarbeit an technischen Projekten

Der Arbeitsalltag findet überwiegend in IT-Teams oder Entwicklungsabteilungen statt.

Wie läuft das duale Studium ab?

Das duale Studium kombiniert Theoriephasen an einer Hochschule mit Praxisphasen im Unternehmen. Dadurch sammeln Studierende bereits während des Studiums praktische Erfahrung in der IT.

In den ersten Semestern stehen Grundlagen der Informatik im Mittelpunkt. Dazu gehören Programmierung, Mathematik und IT-Systeme. In späteren Semestern folgen spezialisierte Themen der Softwareentwicklung oder Systementwicklung.

Typischer Ablauf:

  • Studiendauer: meist 6–7 Semester
  • Theorie: Programmierung, Informatik, Softwareentwicklung, Datenbanken
  • Praxis: Mitarbeit an Softwareprojekten im Unternehmen

Während der Praxisphasen arbeiten Studierende häufig an realen IT-Projekten und unterstützen Entwicklerteams.

Welche Voraussetzungen solltest Du mitbringen?

Für ein duales Studium der Angewandten Informatik benötigst Du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur oder Fachhochschulreife. Zusätzlich ist ein Praxisvertrag mit einem Unternehmen erforderlich.

Hilfreiche Interessen und Fähigkeiten sind zum Beispiel:

  • Interesse an Programmierung und Softwareentwicklung
  • logisches und analytisches Denken bei technischen Problemen
  • sorgfältiges Arbeiten beim Entwickeln und Testen von Software

Auch mathematisches Verständnis und Interesse an digitalen Technologien sind im Studium hilfreich.

Was verdienst Du währenddessen und danach?

Im dualen Studium erhalten Studierende meist eine monatliche Vergütung vom Praxisunternehmen.

Typische Vergütungen im dualen Studium (brutto):

  • ca. 900 – 1.200 € pro Monat während des Studiums

Nach dem Studium liegt das Einstiegsgehalt häufig zwischen etwa 3.400 und 4.300 € brutto pro Monat, abhängig von Branche, Region und Unternehmen.

Mit zunehmender Berufserfahrung oder Spezialisierung kann sich das Gehalt weiter entwickeln.

Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Nach dem Studium bestehen verschiedene Möglichkeiten zur fachlichen Spezialisierung oder Weiterentwicklung.

Typische Optionen sind zum Beispiel:

  • Masterstudium Informatik oder Software Engineering
  • Spezialisierungen in Cloud-Computing, IT-Security oder Datenanalyse
  • technische Projektleitung oder Softwarearchitektur

Mit Berufserfahrung können Absolvent:innen auch komplexe Softwareprojekte planen oder IT-Systeme entwickeln.

Warum ist dieser Weg zukunftssicher?

Digitale Technologien sind in nahezu allen Branchen wichtig. Unternehmen entwickeln Software, automatisieren Prozesse und arbeiten mit großen Datenmengen.

Gleichzeitig entwickeln sich Technologien wie Cloud-Computing, künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme ständig weiter.

Fachkräfte mit fundiertem Informatikwissen und praktischer Erfahrung in der Softwareentwicklung bleiben daher langfristig gefragt.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Angewandte Informatik?

Angewandte Informatik beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung von Software und IT-Systemen in Unternehmen. Dabei werden Informatiklösungen praktisch eingesetzt.

Was ist der Unterschied zu einem normalen Informatikstudium?

Im dualen Studium wechseln sich Theoriephasen an der Hochschule mit Praxisphasen im Unternehmen ab. Dadurch sammeln Studierende früh praktische Berufserfahrung.

Braucht man Programmiererfahrung vor dem Studium?

Vorkenntnisse können hilfreich sein, sind aber nicht zwingend notwendig. Grundlagen der Programmierung werden im Studium vermittelt.

Welche Programmiersprachen lernt man im Studium?

Das hängt von Hochschule und Unternehmen ab. Häufig werden zum Beispiel Java, Python, C++ oder Webtechnologien verwendet.

In welchen Branchen kann man später arbeiten?

Absolvent:innen können in vielen Branchen arbeiten, zum Beispiel in IT-Unternehmen, Industrie, Handel oder Finanzdienstleistungen.

Ist Mathematik im Studium wichtig?

Ja. Mathematik gehört zu den Grundlagen der Informatik und spielt besonders in den ersten Semestern eine wichtige Rolle.

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