Kurze Definition
Das Studium Electrical Systems Engineering beschäftigt sich mit der Entwicklung, Planung und Steuerung komplexer elektrischer Systeme. Studierende lernen, elektronische Komponenten, Energieversorgungssysteme und automatisierte Anlagen zu analysieren und zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen Elektrotechnik, Steuerungstechnik und moderne industrielle Anwendungen.
Kurzüberblick
Das Studium verbindet Elektrotechnik mit Systemtechnik und digitalen Technologien. Studierende beschäftigen sich mit elektrischen Anlagen, Steuerungssystemen und der Integration technischer Komponenten in komplexe Systeme.
- Typische Tätigkeiten: elektrische Systeme entwickeln, Steuerungen programmieren, elektronische Komponenten analysieren, Energieanlagen planen, technische Systeme testen
- Dauer: meist 6–7 Semester (Bachelorstudium)
- Abschluss: Bachelor of Engineering (B. Eng.) oder Bachelor of Science (B. Sc.)
- Zukunftsperspektiven: Tätigkeiten in Energietechnik, Automatisierungstechnik, Elektronikentwicklung oder Industrieanlagen
Das Studium vermittelt technisches Wissen über elektrische Systeme und deren Anwendung in Industrie und Energieversorgung.
Was lernst Du im Studium?
Im Studium lernen angehende Ingenieur:innen, wie komplexe elektrische Systeme aufgebaut und gesteuert werden. Ein typisches Projekt kann zum Beispiel darin bestehen, ein elektrisches Antriebssystem für eine industrielle Maschine zu entwickeln oder eine Steuerung für eine automatisierte Anlage zu programmieren.
Studierende arbeiten häufig mit Simulationssoftware, Messsystemen und elektronischen Schaltungen. Dabei analysieren sie technische Systeme, entwickeln elektronische Lösungen und testen neue Anwendungen.
Typische Lerninhalte sind zum Beispiel:
- elektrische Systeme und elektronische Komponenten entwickeln
- Steuerungen und Automatisierungssysteme programmieren
- elektrische Energie- und Antriebssysteme analysieren
Auch Themen wie Regelungstechnik, Leistungselektronik oder industrielle Automatisierung spielen eine wichtige Rolle.
Das Studium vermittelt damit praktische Kenntnisse über Entwicklung und Integration moderner elektrischer Systeme.
Wo arbeitest Du später?
Nach dem Studium arbeiten Absolvent:innen häufig in technischen Entwicklungs- oder Industrieunternehmen.
Typische Arbeitgeber sind zum Beispiel:
- Energieunternehmen
- Maschinenbauunternehmen
- Automatisierungsunternehmen
- Elektronik- und Technologieunternehmen
Typische Einsatzbereiche sind:
- Energietechnik: Entwicklung und Planung elektrischer Energieanlagen
- Automatisierungstechnik: Entwicklung automatisierter Systeme und Steuerungen
- Elektronikentwicklung: Entwicklung elektronischer Geräte und Systeme
- Technische Projektarbeit: Planung und Umsetzung technischer Projekte
Der Arbeitsalltag findet häufig in Entwicklungsabteilungen, technischen Büros oder Industrieanlagen statt.
Wie läuft das Studium ab?
Das Studium Electrical Systems Engineering wird meist als Bachelorstudium mit etwa 6–7 Semestern angeboten. In den ersten Semestern werden Grundlagen der Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften vermittelt.
Später folgen vertiefende Inhalte zur Systemtechnik, Automatisierung und elektrischen Antriebssystemen.
Typischer Ablauf:
- Studiendauer: meist 6–7 Semester
- Grundlagen: Mathematik, Physik, Elektrotechnik
- Vertiefung: Automatisierungstechnik, elektrische Systeme, Leistungselektronik
Viele Studiengänge beinhalten außerdem Praxisprojekte oder Praxissemester in Industrieunternehmen.
Welche Voraussetzungen solltest Du mitbringen?
Für ein Studium Electrical Systems Engineering benötigst Du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur oder Fachhochschulreife. Die genauen Voraussetzungen können je nach Hochschule unterschiedlich geregelt sein.
Hilfreiche Interessen und Fähigkeiten sind zum Beispiel:
- Interesse an Technik, Elektronik und elektrischen Systemen
- analytisches Denken bei technischen Problemen
- Verständnis für physikalische und mathematische Zusammenhänge
Auch Interesse an Automatisierung und digitalen Technologien kann im Studium hilfreich sein.
Was verdienst Du währenddessen und danach?
Während eines regulären Studiums gibt es in der Regel keine feste Vergütung. Bei Praxisphasen oder Werkstudententätigkeiten kann jedoch eine Bezahlung möglich sein.
Nach dem Studium liegt das Einstiegsgehalt häufig zwischen etwa 3.400 und 4.400 € brutto pro Monat, abhängig von Branche, Region und Unternehmen.
Mit zunehmender Berufserfahrung oder Projektverantwortung kann sich das Gehalt weiter entwickeln.
Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Nach dem Studium bestehen verschiedene Möglichkeiten zur fachlichen Spezialisierung oder beruflichen Weiterentwicklung.
Typische Optionen sind zum Beispiel:
- Masterstudium Electrical Engineering oder Automatisierungstechnik
- Spezialisierungen in Energietechnik, Robotik oder Embedded Systems
- technische Projektleitung oder Entwicklungsverantwortung
Mit Berufserfahrung können Ingenieur:innen komplexe elektrische Systeme entwickeln oder größere Industrieprojekte koordinieren.
Warum ist dieser Weg zukunftssicher?
Elektrische Systeme sind ein zentraler Bestandteil moderner Technologien. Sie werden in Energieversorgung, Industrieanlagen und digitalen Technologien eingesetzt.
Gleichzeitig entwickeln sich erneuerbare Energien, intelligente Stromnetze, Automatisierung und elektrische Antriebssysteme ständig weiter.
Fachkräfte mit Wissen über elektrische Systeme und moderne Technologien werden daher langfristig in vielen Industriebereichen benötigt.
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